Botschaft für den Januar 2017

Gestärkt durch die Raunächte ins neue Jahr

Der Raunächte-Workshop war dieses Mal besonders intensiv, sehr reinigend und klärend, aber auch stärkend und voller Visionskraft. Er hat die TeilnehmerInnen unserer Gruppe darauf vorbereitet, dieses Jahr so richtig in ihre Kraft zu kommen, ihre Aufgaben zu erkennen und ihre Bestimmung zu leben … Zu Silvester sind neue Energien auf die Erde gekommen, die sehr hochschwingend und klärend waren und alte Belastungen geradezu von uns abgezogen haben.

Darum geht es auch allgemein in diesem Jahr, dass wir die Vergangenheit, alte Muster und Strukturen, die uns nicht länger dienlich sind, der neuen Zeit nicht mehr entsprechen, ausziehen wie alte Kleider. Und zwar jetzt vollständig und radikal, von der Wurzel her. Wir bekommen in diesem Jahr besonders viel Unterstützung dabei, unser wahres Selbst zu leben und den Weg unserer Bestimmung zu gehen.

Aktivität, Kraft und inneres Feuer

Die Qualität des Januars zeigt sich mir zunächst mit einer kräftig roten Farbe. Es geht um Aktivität, Kraft und das innere Feuer, das wir jetzt wieder richtig anschüren dürfen. Wir befinden uns in der inneren Vorbereitung auf den Frühling und das ganze Jahr. Das Rot steht aber auch für das Blut der Erde und all die Verletzungen, die Pacha Mama und viele Lebewesen durch den Menschen erlitten haben. Wer sich davon angesprochen fühlt, darf sich vor Pacha Mama und ihnen allen verneigen und sie aus ganzem Herzen um Verzeihung bitten. Die Wunden der Erde und der Menschen zu heilen ist ein wichtiger Aspekt, dem wir uns widmen dürfen. Allerdings mit Liebe, Sanftheit und Leichtigkeit – ohne alte Dramen zu reaktivieren und in alte Muster wieder einzusteigen.

Ein Ausschnitt ist nie das Ganze

Weiterhin wird mir das Bild gezeigt, dass alles, was wir durch einen Rahmen sehen, nie vollständig ist. Wenn wir durch ein Fenster schauen, sehen wir einen viereckigen Ausschnitt des Himmels. Aber das ganze Universum ist so viel mehr. Daher sollten wir uns bewusst sein, dass die Ausschnitte, die wir täglich sehen, nie die ganze Wahrheit sind. Immer nur Aspekte, aber nie das Ganze.

Klirrende Kälte

Ich habe diesen Januar zum ersten Mal erfahren, dass Kälte wirklich klirren kann. 🙂 Es war in den ersten so richtig kalten Tagen. Es lag schon etwas Schnee und es war so richtig kalt, um die 10 Grad minus. Ich habe an einem Abend mein Auto freigekratzt, doch es lag noch eine dünne Schicht Schnee auf dem Dach. Ich fuhr los und auf der Landstraße dann etwas schneller, als sich im Fahrtwind vermutlich feine Eisteilchen vom Dach lösten. Und das klirrte! Ziemlich laut sogar! Ich habe ein solches Geräusche in meinem Leben noch nie gehört. Es war wie eine Mischung aus einem feinen Glockenspiel und etwas dumpferen Beitönen. Ich kam mir im Auto vor wie in einem Klangbad. Dazu die mystische Stimmung abends auf dem Land, die Dunkelheit und die schneeweißen Bäume im Scheinwerferlicht. Wundervoll!

Es darf uns richtig gut gehen!

Auf der emotionalen Ebene dürfen im Januar wieder ein paar grundlegende Muster ins Bewusstsein kommen, von denen wir dachten, sie wären ein fester Teil von uns. Sind sie aber nicht. Ich hatte nach den Raunächten beispielsweise eine mehrtägige Phase des Ausruhens und dachte, das wäre jetzt nötig für mich. Bis ich erkannte, dass es sich um ein altes Muster handelte, meine Energie wieder herunterzufahren und nicht in meiner neuen Kraft zu bleiben. Dazu der Satz: „Damit es mir nicht zu gut geht“. Was für ein Glaubenssatz! Den kennen sicher einige aus der Kindheit. Und auch dieses Muster dürfen wir verabschieden. Ja, es darf uns gut gehen, richtig gut gehen!

Ich wünsche dir einen richtig guten Januar!!!

Alles Liebe, von Herz zu Herz
Karin Myria


 

Schreibe einen Kommentar