Indigene Heilmethoden & Schamanismus

Schamanismus, so wie ich ihn verstehe, ist die Wurzel aller Heil- und Bewusstseinsmethoden. Man findet Schamanen, Medizinfrauen und -männer in nahezu allen Kulturen weltweit.

Brückenbauerin zwischen Alpen und Anden

Die Basis meiner Arbeit ist in den Anden Perus sowie in der Alpenregion verwurzelt. Ich nehme mich hier als Brückenbauerin zwischen Alpen und Anden wahr.

Warum Peru? Ich habe mich selbst vor ein paar Jahren gefragt, warum mich der Schamanismus aus den Anden so fasziniert und anzieht. Zuvor hatte ich rund 10 Jahre lang nach „meinem Heiligen Weg“ gesucht und zahlreiche Kurse besucht. Es gibt viele wunderbare Methoden, doch der Funke ist bei mir nie übergesprungen. Immer hat mir das „gewisse Etwas“ gefehlt, ohne zu wiossen was das wohl sein könnte. Erst als ich mit den Qeros, den Indigenen der Andenregion in Verbindung kam, war es da.

Wer sind die Q’eros?

Eine Legende erzählt, dass die ersten 104 Schamanen vom Heiligen Berg Kailash in Tibet in der Himalayaregion auf die Erde gekommen sind. Später sind sie über die Beringstraße nach Südamerika gewandert. Die Q’eros sind die Nachfolger und Medizinmenschen der südamerikanischen Inka-Tradition.

Währen der spanischen Eroberung Perus im 16. Jahrhundert zogen sich die Q’eros in das Andenhochland zurück, um ihr Wissen zu bewahren. Erst in den 1950er Jahren vernahmen sie den Ruf, wieder von den Bergen zu kommen und ihr Wissen mit der Welt zu teilen.

Die heute lebenden Q’eros sind direkte Nachfolger der Inkas und die einzigen, die diese Traditionen noch bewahren. Sie leben noch immer über in über 4.000 Metern Höhe in den Anden Perus – vorwiegend in der Region um die Hauptstadt Cusco.