Kranichmedizin

Anfang Oktober auf Rügen – die Zeit der Kraniche, Krafttiere bei Neuanfängen

Elegant und laut „trompetend“ ziehen Kraniche in kleinen Formationen weit über mir hinweg. Es ist Anfang Oktober und ich bin eine Woche auf Schloss Hohenberg bei Groß Mohrdorf einquartiert. Das neu renovierte Märchenschloss liegt ganz nah bei den Rastplätzen, auf denen die großen, majestätischen Vögel jedes Jahr im Herbst und Frühjahr auf ihrem Weg in den Süden bzw. zurück eine Rast einlegen. Schon lange bin ich fasziniert von diesen Himmelsboten und nun lasse ich mich 5 Tage ganz auf die Medizin des Kranichs ein. Als Krafttier ist der Kranich unter anderem ein Begleiter bei Neuanfängen. Mich haben die stolzen Vögel auch bei spannenden inneren Prozessen und einem Neubeginn auf einer ganz speziellen Ebene begleitet.

Geschichte & Mythologie

„Die Schönheit der Kraniche und ihre spektakulären Balztänze haben schon in früher Zeit die Menschen fasziniert. In der griechischen Mythologie war der Kranich Apollon, Demeter und Hermes zugeordnet. Er war ein Symbol der Wachsamkeit und Klugheit und galt als „Vogel des Glücks“. In China stand er für ein langes Leben, Weisheit, das Alter sowie die Beziehung zwischen Vater und Sohn. Auch in Japan ist der Kranich ein Symbol des Glücks und der Langlebigkeit. In der Heraldik ist der Kranich das Symbol der Vorsicht und der schlaflosen Wachsamkeit. In der Dichtung wird der Kranich symbolisch für etwas „Erhabenes“ in der Natur verwendet.“ (wikipedia.org/wiki/Kranich)

Kranich-Impressionen aus dem Kranorama des NABU

(© Karin Myria Pickl)


(Fotos: © Karin Myria Pickl)