Zur Mondfinsternis am 27.7.2018

Es braut sich etwas zusammen …

Während ich diese Zeilen schreibe, braut sich nur ein Gewitter zusammen. Doch dieses Gewitter steht für mehr. Es ist ein kosmisches Gewitter, das sich da gerade zusammenbraut und bei dem Welten aufeinanderprallen. Die Mächte des Himmels, Gottes, prallen auf die falschen Gottheiten, die sich nun nicht mehr halten können. Dazu gehören falsche Vorstellungen und Illusionen, Unwahrheiten und Lügen, aber auch die „Götter“ des Konsums, der Wirtschaft und der Schönheitsindustrie beispielsweise. Es ist ein kosmischer Machtkampf, den nur eine Seite gewinnen kann: Die Göttliche.

Die Wahrheit leben

Mehr denn je fordern uns die aktuellen Energien auf, in unsere ureigene Wahrheit zu kommen und in aller Öffentlichkeit dazu zu stehen. Uns nicht mehr hinter Masken, Rollen und Vor-Bildern zu verstecken, sondern echt zu sein. Ungeschminkt. Maskenlos. Pur. Nur das Echte hat jetzt auf Dauer noch Bestand. Alles Unechte und Unwahre wird in der Schwingung der höheren Energien, die jetzt auf unseren Planeten einströmen, wie Nichts zerfallen. Im Nu. Wie eine Sandburg von starken Wellen einfach weggespült wird …

Zu unserer Wahrheit gehört auch, uns immer wieder zu fragen:

  • Was will ich wirklich?
  • Was sind meine tiefsten Lebensträume und Herzenswünsch?
  • Was bringt mein Herz zum Singen und Klingen?
  • Wofür habe ich Freude und Energie ohne Ende?
  • Wer oder was liegt mir besonders am Herzen?
  • Woran glaube ich aus tiefstem Herzen?

Entscheide dich, in deine Größe zu gehen

Zu diesen Unwahrheiten gehören auch Kleinmacherei, falsche Bescheidenheit und unnötiges Sich-Zurücknehmen. Das ist heute nicht mehr angebracht. Im Gegenteil. Es ist dein Schatten, den du jetzt ans Licht holen darfst. Die Welt braucht uns jetzt in unserer vollsten Kraft und mit allen Gaben. Es hat ja einen Sinn, warum wir sie gerade in dieses Leben mitgebracht haben. Du brauchst gar nicht zu wissen, was das alles im einzelnen ist. Deine Entscheidung, dich nun ganz einzubringen, zählt und bewegt.

Wenn es dir hilft, sprich folgendes Gebet:

Ich, …………………,
bekenne mich jetzt zu dem,
wer und was ich in Wahrheit bin.

Ich beende meine Haltung,
mich zu verstecken,
und breche den Bann,
mich klein machen zu müssen,
um mich rein zu fühlen.
In Demut nehme ich meine wahre Größe,
mein wahres göttliches Sein an.
Ich kenne meine Kraft und weiß sie einzuschätzen.
Ich setze meine Gaben heute achtsam und weise
und zum Wohle aller ein.

Aho! Amen! So sei es!

(© Karin Myria Pickl)

Sprich diesen Satz aus ganzem Herzen, jedoch nur, wenn du auch ein hundertprozentiges „Ja“ dazu in deinem Herzen spürst.

Wenn du dieses Ja nicht hast, sondern nur 75 % oder vielleicht auch 99 %, dann frage dich, was noch fehlt. Ist es eine alte Angst? Oder ein altes Gefühl der Wertlosigkeit? Oder Angst vor der Verantwortung? Was brauchst du, um ganz „Ja“ zu dir und deinem Auftrag sagen zu können?

Die Mondfinsternis mit Mars-Sonne-Opposition am Freitag

Am kommenden Freitag können wir eine ganz besondere Konstellation am Sternenhimmel beobachten. Es ist ein Jahrhundertereignis, denn zur totalen Mondfinsternis – zudem die längste des Jahrhunderts und fast in maximal möglicher Länge – haben wir zugleich eine Mars-Sonne-Opposition, das heißt, der Mars ist direkt unterhalb des verfinsterten Mondes zu sehen.

Der zeitliche Ablauf der Mondfinsternis (Quelle: Peter Beck)

  • 20:24 Uhr: Der Mond tritt in den Kernschatten der Erde ein
  • 21:00 Uhr (ca.): Aufgang des Mondes (in D)
  • 21:30 Uhr: Beginn der Totalität
  • 22:22 Uhr: Mitte der Mondfinsternis
  • 23:13 Uhr: Ende der Totalität
  • 0:19 Uhr: Der Mond tritt wieder aus dem Kernschatten der Erde aus …

Erlösung alter Emotionen

Was du vielleicht schon spürst: Dieses Ereignis bringt wieder einen enormen Energieschub mit sich und holt vor allem unerlöste Emotionen an die Oberfläche. Daher kann es sein, dass du nochmals mit Themen konfrontiert wirst, die du schon lange für abgeschlossen gehalten hast. Das kann auch weitestgehend so stimmen, jedoch ist dann noch eine emotionale Ladung vorhanden, die nicht erlöst ist.

Daher unterdrücke diese Gefühle nicht, nimm sie an und fühle sie, bis sie sich auflösen. Insbesondere zeigen sich uralter Schmerz, unangenehme und daher oft unterdrückte Emotionen und zum Teil auch heftigste Aggressionen. Es sind alles innere Zustände, die für uns sehr unangenehm sind oder von außen als nicht sozial und gemeinschaftsfähig gelten und daher ständig „abgeschoben“ wurden und werden.

Die positive Seite: Wenn wir keine Emotionen mehr unterdrücken, steht uns unsere Kraft vollständig zur Verfügung. So kann diese Phase nun auch eine sehr kreative Schaffenskraft mit sich bringen, die uns zu ganz neuen Möglichkeiten und Schritten in der goldenen Zeit inspiriert.

Alter Mutterschmerz und unsere Urwunde

Es kann eben sein, dass du in diesen Tagen einen großen Schmerz in dir wahrnimmst. Vielleicht sind es auch alte Schmerzen aus Kindertagen, speziell mit deiner Mutter verbunden, die nochmals hochkommen. Meist sind solche Schmerzen jedoch viel älter und kommen daher, dass wir uns einst von der Urmutter abgewendet haben.

Doch der feminine Aspekt Gottes kommt jetzt mehr und mehr wieder auf die Erde und SIE nimmt ihren Platz hier wieder ein. Daher dürfen gerade alle Mutterwunden heilen, damit wir die Göttliche Mutter wieder ganz in unseren Herzen aufnehmen können.

Wenn es dir derzeit so gehen sollte, dann lasse den Schmerz zu und die Tränen fließen. Sie sind heilsam. Verbinde dich mit der Göttlichen Mutter, der Großen Göttin, auch mit Maria Magdalena, Isis und anderen Heiligen Frauen. Sie sind alle Aspekte der Einen.

Wenn du Fragen dazu hast, melde dich gerne!

Ich wünsche dir einen befreienden, heilsamen und inspirierenden Blutmond.

Alles Liebe, von Herz zu Herz
Karin Myria

PS: Das sollte eigentlich nur ein kurzer Hinweis auf die Mondfinsternis werden, doch die Themen sind nur so aus mir herausgeflossen … 🙂


~ Begleitung auf deinem Heiligen Weg ~

Karin Myria Pickl
Medizinfrau | Kräuterfee | Autorin | Seminarleiterin

 

 

5 thoughts on “Zur Mondfinsternis am 27.7.2018

  1. Vielen Dank, liebe Karin Myria, für die wertvollen und – natürlich 🙂 – für mich aktuell wahrlich passenden Impulse. Danke für deine Arbeit und dein Teilen. Herzlicher Gruß!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*